Geboren:
06.04.94
Ich bin ein Perser-Karthäuser-Mischling und die Schwester von Beethoven!
Weiteres von mir >>
Mein letzter Urlaub >> 
Bis zu meinem vierten Lebensjahr wohnte ich mit meinem Bruder ganz in
der Nachbarschaft bei anderen netten Dosi. Ich war eine reine
Wohnungskatze mit einem kleinen Balkon, auf dem ich mit Vorliebe
Vögelchen geärgert habe. Die restliche Zeit war ich damit beschäftigt
meinem Bruder die besten Leckerchen vor der Nase wegzuschnappen. Dann aber
mußten unsere Dosis umziehen und hatten keine Möglichkeit uns
mitzunehmen. Nachdem sie gehört hatten, das Leute aus der Nachbarschaft
nach *neuen* Katzen Ausschau hielten, nachdem ihr halbstarker Kater,
der sich in seinem jugendlichen Leichtsinn für unsterblich hielt, dem
bösen Pirelli zum Opfer fiel. Und siehe da, es hat geklappt.
In der ersten Nacht, nachdem ich mit Beethoven in unser neues Zuhause
umgezogen bin, hatte ich furchtbare Angst. Alles war anders!!! Nichts wie
gewohnt!!! Da bin ich dann fürchterlich zitternd in das Bett von meinem
neuen Dosi gekrochen, obwohl ich eigentlich gar keine Im-Bett-Kuschel-Katze
bin!!! Nachdem ich mich dann beruhigt hatte, war alles gar nicht mehr so
schlimm, bis auf die anderen beiden vierbeinigen Bewohner - Trixie
und Grizou. Diese kleinen 14 Wochen alten Monster
habe ich erst mal gar nicht gut leiden können. Wo immer ich nur konnte,
habe ich ihnen härteste Erziehungsmaßnahmen angedeien lassen, so das die
Dosis dazu übergegangen sind uns in der 120 qm Wohnung zu trennen. Nun
hatte ich erst mal meine Ruhe!!!!! Mein Reich war groß genug für mich,
außerdem konnte ich ja auch noch Spaziergänge in die Umgebung
unternehmen. Nachdem Beethoven den Dosis fast die Tür eingetreten hat,
haben sie mit uns Ausflüge ums Haus unternommen und bald durften wir auch
alleine die Gegend erkunden.
Nur wenn mein türen-öffnender Bruder mal wieder den Weg für die
ganze Wohnung frei gemacht hatte, konnte ich meinem wohlverdienten
Spitznamen Catzilla gerecht werden. Als aber dann der Abend kam,
als Frauchen ganz aufgeregt mit Grizou reingestürzt kam, ihn in die
Transportkiste packte und ganz schnell verschwand sind natürlich alle
Türen unverschlossen geblieben. Beethoven, der auch mit auf
Kontrollspaziergang war, hat mir dann erzählt, das Grizou von einem
vierrädrigen Monster angegriffen wurde, das die Dosis Auto nennen, und er
dabei verletzt wurde und nun auf dem Weg zum Onkel Tierarzt ist.
Beethoven hat mir klar gemacht, das wir nun Trixie, Grizous Schwester
trösten und beschützen müßten und ich den *Ball mal ganz flach
halten soll*. Als die drei dann mit erleichterten Gesichtern
zurückkamen, denn Grizou hatte verdammt viel Glück gehabt, wollten sie
ihren Augen nicht trauen uns drei, Trixie, Beethoven und mich,
einträchtig auf der Couch wartend vorzufinden. Seit dem steht bei
uns allen das ganze Reich zur Verfügung.
Nun, wo ich älter werden, bin ich auch meistens eine ganz
verträgliche Katze, nur ab und an kommt Catzilla noch durch.
Welcher Vierbeiner mich ärgern will, bekommt mit Recht meine große Pfote
zu spüren!!! Kühlschranköffner mag ich alles in allem eigentlich
sehr gern. Nur knuddeln lass ich mich nicht von jedem. Streicheln ist ok,
aber wenn sie mehr wollen, vor allem ungestüme Kinder, dann mache ich
mich vom Acker.
Zum Dösen und Schlafen suche ich mir auch immer wieder neue Plätze,
damit es den Dosis nicht langweilig wird. Verstecken ist nämlich eines
meiner Lieblingsspiele. Ob in der hintersten Ecke der Speisekammer, in der
fachgerecht von mir abgetrennten Unterbespannung der Couch oder vielleicht
doch einfach unter Dosis Schreibtisch, ich liebe die Veränderung!!!
Nicht
immer, aber immer öfter mache ich mir einen Spaß draus mich auf die
obersten Etage des Kratzbaums zu legen und solange nach Streicheleinheiten
zu rufen, bis sich jemand bequemt und vorbeikommt um mich zu verwöhnen.
:-))) Ich habe sie doch gut im Griff, die Dosis, nicht wahr???
Von
Frühjahr bis Herbst nächtige ich am liebsten auf dem Balkon. Da die
Dosis ihn katzensicher gemacht haben, habe ich leider nicht mehr so
viel Spaß an der Ornitologie.
Am allerliebsten verbringe ich meinen Tag, zumindest wenn Dosis im Haus
sind, auf der Küche damit ich auch nie verpasse, wenn der Kühlschrank
geöffnet wird. Nicht das ich verfressen bin, nein, ich suche mir die
Leckerchen schon gezielt aus....
Da mich in den letzten Jahren eine Futtermittelallergie plagt muss ich
sowieso genau darauf achten, was ich schnucke. Es ist nämlich zu blöd,
wenn ich was falsches erwische und dann meine Haut anfängt zu jucken und
ich zum Tierarzt geschleppt werde, der mich dann pikst und
übelschmeckende Meduzin verabreicht. Seitdem wir nur noch
Allergietrockenfutter und ausgewählte Weichfuttersorten bekommen, ist es
schon viel besser geworden.
Puhhh, was bin ich froh, das die anderen mir den Futterwechsel nicht
übel genommen haben und ihnen das neue Angebot auch schmeckt. Und nuh ist
es langsam Zeit aufzuhören, da das Mittagschläfchen anliegt. Bis
später!!!! |